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Niedriges Gehaltsniveau in der Region

3. April 2012

regio gmbh legt Datenauswertung zu Bruttoentgelten vor

In der Region wird deutlich weniger verdient als im übrigen Westdeutschland – dies ist ein Ergebnis der Auswertung von Daten über die Bruttoentgelte der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten, die die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht. Diese Daten liegen erst seit zwei Jahren vor und bieten erstmals einen genaueren Einblick in das regionale Gehaltsniveau. Der Mittelwert der monatlichen Entgelte im Jahr 2010 (hinzugerechnet sind auch einmalige Zahlungen) beträgt in Westdeutschland 2.835 Euro. In den Landkreisen und kreisfreien Städten im Nordwesten liegen nur die Entgelte in Emden (3.202 Euro), Bremen (2.989) und der Wesermarsch (2.944) über diesem Wert. In der restlichen Region wird zum Teil deutlich weniger verdient. Generell gilt die Regel, dass in Städten mehr als in Landkreisen und in größeren Betrieben mehr als in kleineren Betrieben verdient wird. Die Daten bestätigen die höheren Löhne von Männern gegenüber denen von Frauen. Wenn die Städte und Landkreise in Westdeutschland in eine Rangliste gebracht werden, dann finden sich fast alle Regionen im Nordwesten im hinteren Bereich. Große Unterschiede im Gehaltsniveau sind auch zwischen einzelnen Branchen zu finden.

Insgesamt muss bei der Betrachtung der Gehaltshöhe auch berücksichtigt werden, dass die regionalen Lebenshaltungskosten, insbesondere Wohnungskosten, niedriger liegen als in anderen Teilen Deutschlands und dadurch die geringeren Löhne zum Teil kompensiert werden können.

Zum Download: Niedriges Gehaltsniveau in der Region – neue Daten zu Bruttoentgelten liegen vor (PDF, 292 KB)

Ansprechpartner

Dr. Uwe Kröcher, regio gmbh
0441 / 798-2915